Jagdgenossenschaft Fridolfing

Naturverjüngung

 

 

Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurde im August 2012 von den beiden Forststudenten der FH Weihenstephan, Sebastian Neubauer und Tobias Koschka die Bedeutung einer Naturverjüngung im Rahmen einer naturnahen Jagd untersucht.

Das Thema war: "Bewertung einer Waldverjüngung aus ökologischer und ökonomischer Sicht"

Die Leitung des Projektes lag bei Professor Dr. Erwin Hussendörfer, Fachhochschule Weihenstephan, Fachbereich Wald- und Forstwirtschaft.

Neben den ökologischen Vorteilen eines naturnahen Mischwaldes, der gut gerüstet für die Zukunft ist, sind in der Arbeit  auch bemerkenswerte finanzielle Vorteile für die Waldbauern festgestellt worden, aber nur, wenn die Jagd auf ihrem Grund und Boden stimmt.

Ein Zitat aus der Arbeit dazu:

"Die finanzielle Bedeutung von Naturverjüngung wird von vielen Waldbesitzern übersehen.
Häufig liegt der Fokus nur auf dem Altbestand und der Höhe des Jagdschillings. Der Wert der
derzeitigen Naturverjüngung liegt mindestens bei 280.000 Euro, dies entspricht in etwa 175
Euro pro Jahr und Hektar über den Zeitraum der letzten neun Jahre. Hinzu kommt die Möglichkeit,
in den nächsten Jahren, mittels staatlicher Förderung, im Rahmen des waldbaulichen
Förderprogramms, Einnahmen in Höhe von ca. 130.000 Euro zu erzielen. Diese Zahlen stehen
in keinem Verhältnis zu den Einnahmen aus der Jagdpacht, die lediglich 2 Euro pro Jahr und
Hektar betragen."

"........  Der Wert von 281.992,43€ entspricht 175,28€ pro Hektar (pro ha Waldfläche, Anmerkung der Redaktion) und Jahr (Fläche: 178,76ha Pachtdauer: 9 Jahre). Dies kommt dem 87,64-fachen einer Jagdpacht von 2,00€ pro Hektar und Jahr gleich..........."

 

► Hier finden Sie die  Bachelorarbeit von Sebastian Neubauer und Tobias Koschka (FH Weihenstephan) zu dem Thema "Bewertung einer Waldverjüngung aus ökologischer und ökonomischer Sicht" - bitte hier klicken

► Hier finden Sie die Kurzfassung der Bachelorarbeit - bitte hier klicken